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Podcast: Wie Augmented Reality unser Leben bereichert

Dr. Andreas Kohne ist Business Development Manager bei Materna TMT und Experte für Augmented Reality. DSW21, der regionale Energieversorger in Dortmund, hat ihn eingeladen und im Podcast zu Technologien wie Augmented und Virtual Reality befragt. Wir haben einige wichtige Infos zusammengefasst.

Pokémon GO hat vor einiger Zeit vorgemacht, wie die erweiterte Realität – also Augmented Reality – funktioniert. Die kleinen Monster konnten den Spielern überall begegnen – auch vor der eigenen Haustür – und werden quasi in die Realität hineinprojiziert. Der Anwender nimmt die Realität durch ein Computer gefiltertes System wahr. Das kann ein Smartphone, ein Tablet oder eine spezielle Augmented Reality Brille sein. Diese Geräte filmen über Kameras die Realität um den Nutzer herum, erkennen aber auch die Tiefe. Das heißt, sie wissen wo Objekte stehen, wo Flächen und Wände sind und können dann virtuell Objekte, Informationen, weitere Medien, Filme oder Grafiken in die Realität einblenden. Mal abgesehen von kleinen Monstern könnte aber auch eine andere Gegenstände, zum Beispiel eine Industriemaschine mitten in einen Raum gesetzt werden. Der Nutzer nimmt den Raum weiterhin so wahr wie er ist, nur dass dort jetzt auch eine Maschine steht, um die der Nutzer herumlaufen kann. Er könnte sie mit Explosionsgrafiken öffnen und sehen wie sie funktioniert. Animationen unterstützen das AR-Erlebnis. Der Nutzer sieht aber immer noch die Realität um sich herum.

Das ist genau der Unterschied zu Virtual Reality. Hier setzt der Anwender eine spezielle Brille auf und befindet sich zu einhundert Prozent in einer Computer-generierten Bildwelt. Marktführer bei den VR-Brillen sind derzeit Oculus Rift und HTC Vive. Das heißt, der Anwender befindet nach dem Aufsetzen der Brille komplett in einen virtuellen Raum und nimmt die Realität gar nicht mehr wahr. Es könnten Fantasy-Welten sein, aber natürlich gibt es auch B2B-Anwendungsfälle, indem z. B. eine Fertigungshalle eins zu eins nachgebaut wird, um verschiedene Fertigungsszenarien oder Maschinenkonfigurationen zu zeigen oder auch Szenarien auszuprobieren, wie ein Prozess aussehen könnte. Das hat Materna beispielsweise für Lufthansa realisiert und verprobt zukünftige Serviceanwendungen für Fluggäste, bei denen es um die vollautomatisierte Aufgabe von Gepäckstücken geht.

Hier geht es zum vollständigen Podcast: Dr. Andreas Kohne im DSW21-Podcast

Schlagwörter: Digital Experience

Autoreninfo

Christine Siepe verantwortet die Unternehmenskommunikation bei Materna. Die Dipl.-Betriebswirtin ist seit über 20 Jahren im Unternehmen tätig und sorgt für eine eindeutige Positionierung von Materna am Markt über verschiedene Kommunikationskanäle wie Print, Social und Online.

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