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Resilienz erhöhen in Industrieunternehmen

Von der digitalen zur nachhaltigen Transformation: Resilienz in Industrieunternehmen stärken

Wie können Industrieunternehmen in einem dynamischen Wettbewerbsumfeld und vor dem Hintergrund welt- und gesamtwirtschaftlicher Herausforderungen ihre Widerstandsfähigkeit erhöhen? Welchen Beitrag leistet die IT? Wir werfen einen Blick in die Logistikbranche und das Thema Lieferketten.

Deutschland ist ein Industrieland, angeführt von der Automobilindustrie, dem Maschinenbau, der Elektroindustrie, der Chemiebranche und der Ernährungsindustrie. Die Coronapandemie hatte hier teils massive Umsatzeinbußen zur Folge und die Wirtschaft ist gerade dabei, sich davon zu erholen. Corona, Ukraine-Krieg und Energiekrise führen Unternehmen derzeit hart vor Augen: Sie müssen sich vorausschauend absichern, um gut durch Krisen zu manövrieren und langfristig erfolgreich zu bleiben.

Die Resilienz von Unternehmen hängt wesentlich davon ab, wie gut sie in der Lage sind, auf Probleme und unvorhergesehene Ereignisse zu reagieren. Transparenz, datenbasierte Entscheidungen und Technologien wie Künstliche Intelligenz schaffen die Basis für ein zukunftsorientiertes Risikomanagement.

In der Logistikbranche kommt es künftig darauf an, die Lieferketten transparenter und flexibler zu gestalten. Eine intelligente Steuerung der Lieferketten ist wichtig, um beispielsweise auf Engpässe oder Probleme bei Zulieferungen mit entsprechenden Anpassungen zu reagieren. Lieferketten, die rein auf Kosteneffizienz ausgelegt sind, sind am Ende aufgrund fehlender Flexibilität eher im Nachteil. Unabhängigkeit wird wichtiger. Es gilt, neue Kapazitäten und alternative Lieferanten rechtzeitig zu erschließen. Daneben kann es mithilfe der IT gelingen, die logistischen Abläufe in Industrieunternehmen optimal zu organisieren und Risiken zu minimieren.

Um Lieferketten transparent zu machen, werden Container, Paletten und Fahrzeuge mit elektronischen IDs ausgestattet und miteinander vernetzt. Eine Ende-zu-Ende-Transparenz in der gesamten Lieferkette bietet beispielsweise die Process-as-a-Service Plattform der myleo/dsc, indem sie alle Werks- und Transportlogistikprozesse abbildet. Die Lösung verbindet Produzenten, Lieferanten, Lager, Speditionen und Filialen und verwaltet alle Lieferkettennetzwerke in Echtzeit. Damit lassen sich zum einen Abläufe beschleunigen und zum anderen Störungen und Ausfälle schnellstmöglich identifizieren und beheben. Letztlich profitieren alle Beteiligten. Künstliche Intelligenz, Machine Learning und IoT sind die technologische Basis der Plattform, die speziell für den Bereich Logistik und Supply Chain Management entwickelt wurde.

Diese Lösung ist bereits bei verschiedenen Industrieunternehmen, wie beispielsweise bei der Nordzucker AG, erfolgreich im Einsatz. Damit die Produkte des Zuckerherstellers pünktlich in den Supermärkten eintreffen, wurde dessen Standortlogistik gemeinsam mit der myleo/dsc digitalisiert. Staus auf den Werksgeländen gehören seit der Implementierung der entsprechenden Technologien der Vergangenheit an. Wenn ein LKW 60 Minuten vom Werk entfernt ist, wird ein Zeitfenster für die Kommissionierung aus einem Hochregallager angestoßen.

Hier erfahren Sie mehr zu den Industry Solutions von Materna

Ein weiteres essentielles Thema im Zusammenhang mit Resilienz in Industrieunternehmen sind die IT- Sicherheitsvorkehrungen. Denn Cyber-Angriffe können in der Logistik-Branche verheerend sein, angefangen bei Datendiebstahl bis hin zum Ausfall gesamter Warenlager, Kühlketten etc. Hier hilft nur eine wirksame Cyber-Security-Strategie. Für durchgängige Lösungen, von der Prävention bis zur Echtzeit-Bearbeitung von Sicherheitsvorfällen, kann ein Security Operations Center (SOC) sorgen. Mehr dazu erfahren Sie ebenfalls auf unserer Website:  Das Materna Security Operations Center

Lesen Sie hier mehr zu den zentralen Herausforderungen der Industriebranche:

Teil 1: Kundenbindung in Industrieunternehmen
Teil 2: Effizienz in Industrieunternehmen erhöhen
Teil 4: Zukunftsfähigkeit in der Industrie sichern

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Autoreninfo

Kerstin Krüger ist als PR- und Marketing Projekt-Managerin bei Materna tätig. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der redaktionellen Betreuung verschiedener Kanäle der Unternehmenskommunikation. Dazu zählen der Corporate Blog, Kunden-Newsletter und Presseinformationen.

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