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DMEXCO: So werden aus Kunden Markenbotschafter

Wer die Webseite der DMEXCO besucht, erlebt eine positive Überraschung: Die Messe für digitales Marketing präsentiert sich zu ihrem zehnjährigen Jubiläum in moderner Kacheloptik und mit einem neuen Logo, das die On- und Offline-Aspekte widerspiegeln soll. Wir stellen dort mehrere spannende Lösungen vor, mit denen Unternehmen die moderne Inszenierung ihrer Produkte und Marken gelingt.

Hersteller von Markenprodukten mussten schon immer kreativ sein, um ihre Produkte zu inszenieren und eine klare Markenbotschaft zu vermitteln. Nivea, Coca Cola und McDonald’s sind seit Jahrzehnten etablierte und starke Brands. Apple hat es wie kaum ein anderer Hersteller geschafft, um seine Produkte und seine Marke herum eine Community von treuen Kunden zu schaffen. Dazu passend schreibt Hans-Georg Häusel, Experte für Neuromarketing, in seinem Buch Brainscript: „Marken haben Logenplätze im Gehirn“.

Mit neuen digitalen Technologien gelingt es Unternehmen, Kunden in allen Phasen der Customer Journey eng und individualisiert zu beraten. Augmented und Virtual Reality, intelligente Chatbots sowie personalisierte Videos sind Beispiele dafür, wie Unternehmen mit neuen Technologien ihre Kundenbeziehung auf ein neues Niveau bringen.

Augmented Reality schafft eine erweiterte Realität

Mit Augmented Reality (AR) bringen Hersteller ihre Produkte zum Kunden – und seien sie auch noch so sperrig. Einzig ein Smartphone oder Tablet werden benötigt, um Produkte im praktischen Einsatz anschaulich zu visualisieren. Diese einfache Voraussetzung sorgt dafür, dass AR einen hohen Reife- und Verbreitungsgrad erreicht hat.

Aus Sicht des Anwenders ergänzt AR die Realität um virtuelle Objekte. Dafür blendet eine Software in das Videobild der echten Welt ein virtuelles Objekt ein. So kann sich der Betrachter direkt vorstellen, wie ein Produkt in der Realität wirkt.

Auch der Online-Handel hat die Möglichkeiten von AR erkannt: Beispielsweise ist es möglich, sich eine Sonnenbrille vor dem Kauf virtuell aufzusetzen. Benötigt wird eine AR-App – die meisten sind kostenfrei in den AppStores der Handy-Hersteller verfügbar – sowie ein Smartphone mit einer Kamera. Integriert in ein Shop-System, schließt der Kunde nach der Anprobe mit nur wenigen Klicks den Kaufvorgang ab.

Boon Edam, der niederländische Hersteller von Karusselltüren, nutzt AR für die Produktpräsentation bei Vertriebsterminen. Mit AR hat der Hersteller eine Möglichkeit gefunden, seine Produkte, die zudem auch noch sehr individuell gefertigt werden, dennoch beim ersten Kundengespräch in der Aktentasche dabei zu haben. Dafür blendet die AR-App die Drehtür einfach in die Aufnahme der aktuellen Umgebung ein. Für den Betrachter erscheint auf dem Display ein realitätsnahes Bild, als sei die Tür bereits montiert. In Verbindung mit einer Datenbrille und Sensoren für das Bewegungstracking können Betrachter sogar um das virtuelle Objekt herumlaufen.

Neue Welten mit Virtual Reality erzeugen

Mit Virtual Reality (VR) testen Kunden die Produkte eines Herstellers in einer künstlich erschaffenen Umgebung. Eine internationale Fluggesellschaft will ihren Passagieren ihren neuen VIP-Bereich zunächst über eine VR-Datenbrille präsentieren. In einem von Materna eingerichteten VR-Showroom können Kunden mit der VR-Datenbrille schon einen Blick auf die neue Lounge werfen und diese bewerten. Virtual Reality nutzt die Datenbrille dazu, um den Betrachter mit einer 360-Grad-Sicht in die rein virtuelle Welt eintauchen zu lassen. Für die Präsentation von Gebäude- und Immobilienkonzepten, hochwertigen Gütern oder Produkten, die schwer vorstellbar sind, ist VR daher eine perfekte Möglichkeit, um diese dem Kunden zu präsentieren.

Chatbots sind smarte Assistenten

Bessere Kundenkommunikation, schnelle und intelligente Antworten auf Standardfragen sowie ein Ansprechpartner, der rund um die Uhr verfügbar ist – dies sind nur einige der Gründe, warum Chatbots für eine Kundenansprache so beliebt sind. Heute sind Chatbots aus der Kundenkommunikation nicht mehr wegzudenken. Sie sind aber auch ein idealer Anwendungsfall für den Einsatz von künstlicher Intelligenz: Chatbots sind textbasierte Dialogsysteme, die dem Anwender gegenüber als quasi-intelligente Assistenten auftreten. Die Anwaltskanzlei Voigt hat einen solchen digitalen Assistenten namens „Sofort-Helfer“ auf der Webseite www.bussgeldprofi.de eingerichtet. Der Chatbot beantwortet rund um die Uhr Fragen von Verkehrssündern zu den Themen Geschwindigkeit, Abstand und Ampel. Die Mitarbeiter der Kanzlei werden damit von wiederkehrenden Standardanfragen rund um das Thema Bußgeldkatalog entlastet.

Wie ein Chatbot das Recruiting unterstützt, zeigt Dosy, unser eigener Recruiting-Chatbot, der speziell Fragen zu Materna als Arbeitgeber beantwortet. Potenzielle Bewerber führt Dosy mit Hilfe von Dialogen zu den für sie interessanten Stellenanzeigen oder erzählt einfach nur ein paar Fakten aus der Materna-Arbeitswelt. Und auch warum er Dosy heißt, erfahren Bewerber auf Anfrage. Zu finden ist unser Recruiting-Chatbot unter www.materna.de/karriere.

Personalisiertes Video

Eine weitere Art der Kundenbindung sind personalisierte Videos. Der Sportverein VfB Stuttgart adressiert damit seine Fußballfans, und auch weitere Vereine wollen künftig diesen Service anbieten. Neue Mitglieder des VfB Stuttgart können ihr Video über einen Link aufrufen. Dabei werden die hinterlegten persönlichen Daten im Moment des Anklickens abgerufen und dazu genutzt, ein Video zu personalisieren. Das Video ist also nicht vorgefertigt, sondern wird erst beim Anklicken live generiert und kann anschließend mit Freunden geteilt werden.

Der Phantasie sind beim Einsatzbereich kaum Grenzen gesetzt. Hier kommt es vor allem darauf an, dass die Zielgruppe sich von der Botschaft angesprochen fühlt und sie genau zur Marke passt. Perfekt geeignet sind personalisierte Videos für gezielte Vertriebsaktionen, die Vor- oder Nachbereitung von Messen oder die Erschließung neuer Zielgruppen – schlichtweg für alle Kundenbindungs- und -gewinnungsmaßnahmen. Der Erfolg der Videos liegt zum einen in der emotionalen Ansprache der Zielgruppe und zum anderen darin, dass der Kunde zum Hauptdarsteller in seinem eigenen Film wird. Bei der Ausarbeitung des Storyboards, der Konzeption und technischen Umsetzung unterstützt Materna.

Fazit

Augmented oder Virtual Reality oder doch lieber einen Chatbot? Welche Möglichkeiten sind am besten geeignet? Materna ist Impulsgeber und steht Unternehmen bei der Konzeption ihrer Digitalisierungsstrategien beratend und implementierend zur Seite. Schauen Sie sich das alles gerne auf der DMEXCO in Halle 7, am Stand B-019! an.

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Autoreninfo

Christine Siepe verantwortet die Unternehmenskommunikation bei Materna. Die Dipl.-Betriebswirtin ist seit 25 Jahren im Unternehmen tätig und sorgt für eine eindeutige Positionierung von Materna am Markt über verschiedene Kommunikationskanäle wie Print, Social und Online.

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