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So gelangen Business-Anwendungen in die Cloud

Cloud

Geht es um die praktische Umsetzung einer Cloud-Transformation, fehlt es Unternehmen oftmals an der notwendigen Erfahrung. In diesem Blog-Beitrag teilen wir Best-Practice-Tipps zum Start einer Cloud-Migration von Business-Anwendungen.

Anbieter wie Materna unterstützen bei der Cloudification – so der Fachausdruck, wenn Business-Anwendungen in den Cloud-Betrieb überführt werden. Ebenfalls hilfreich kann aber auch eine Software sein, die solche IT-Projekte unterstützt, wie zum Beispiel die Lösung Txture des gleichnamigen Unternehmens aus Österreich. Mit Txture erhalten IT-Experten Hilfe bei der Cloud-Transformation und können hiermit beispielsweise Kostenvergleiche zwischen Cloud-Anbietern durchführen, eine technologische Optimierung von Multi-Cloud-Umgebungen vornehmen und vieles mehr. Mit dieser Lösung beschleunigt sich somit die Migration von Business-Anwendungen aus dem eigenen Rechenzentrum in den Cloud-Betrieb.

Txture wurde schon bei über sechzig Großprojekten erfolgreich eingesetzt und mehr als 20.000 Applikationen wurden hiermit auf ihre Cloud-Eignung analysiert. Materna verwendet diese Lösung ergänzend bei der Cloud-Transformation und arbeitet eng mit dem Hersteller zusammen. Aus dieser umfassenden Erfahrung von Cloudification-Projekten sind die folgenden Tipps für den Start einer Cloud-Journey entstanden.

Application Discovery und Cloud Assessment

Um die Fragen nach Risiko, Kosten und Cloud-Mehrwert beantworten zu können, müssen zunächst detaillierte Daten zu den vorhandenen Anwendungen und zur IT-Infrastruktur ermittelt werden. Schon bei diesem initialen Schritt unterstützt Txture bei der Zusammenstellung der Daten. Unternehmen sollten in dieser Phase weniger auf die technologische Machbarkeit schauen und vielmehr zu diesem Zeitpunkt schon versuchen, den Mehrwert eines Cloud-Betriebs für die gesamte Organisation zu ermitteln. Hierfür werden Anforderungen an den Applikationsbetrieb aus den Fachabteilungen gesammelt und um Themen wie Security und Compliance ergänzt. Eine regelbasierte Vorgehensweise ermöglicht eine einheitliche Methodik für die Bewertung der Anwendungen, sodass Migrationsentscheidungen besser begründet und schneller getroffen werden können.

Cloud Readiness

Erst beim Thema Cloud Readiness wird die Applikation auf ihre technologische Cloud-Eignung hin analysiert. Relevante Kriterien sind hier unter anderem der Virtualisierungsgrad oder ob die Software auch Container-basiert lauffähig wäre. Eine in sich abgeschlossene Legacy-Applikation auf einem Mainframe dürfte für deutlich mehr Migrationsaufwand sorgen. Auch Datenbanksysteme sind in die Analyse einzuschließen.

Migrationsrisiko

Welches Risiko eine Migration in die Cloud mit sich bringt, ist ein weiterer Aspekt für die Analyse bei Projektstart. Hier fließen neben den technologischen Themen eines ausfallsicheren IT-Betriebs vor allem die industriespezifischen und regulatorischen Anforderungen ein. Themen wie Datenhaltung, DSGVO, Wege der Datenübermittlung sowie die Anzahl der Firmenstandorte führen dazu, dass auch hier eine höchst individuelle Betrachtung notwendig ist

Cloud-Mehrwert und Business Case

Selbst wenn eine Applikation technisch sehr einfach zu migrieren und ein geringes Risiko zu erwarten ist, sollte geprüft werden, ob der Cloud-Betrieb auch wirtschaftlich sinnvoll ist. Hierbei sind Kriterien zu untersuchen, wie die Möglichkeit zur Skalierung einer Cloud-Applikation, ob durch die Cloud die Innovationskraft der eigenen Organisation gefördert wird oder ob sich durch den as-a-Service-Betrieb die Administration der Software vereinfacht.

Ganz wichtig beim Thema Wirtschaftlichkeit sind die Kosten für eingehenden und ausgehenden Traffic aus den Cloud-Rechenzentren. Dies ist erfahrungsgemäß ein Punkt, der in vielen Projekten erst viel zu spät berücksichtigt wird.

Wo und wie starten?

Ausgangspunkt für das initiale Assessment sollte eine langfristige Cloud-Strategie sein. Diese ist allerdings nicht unveränderlich, sondern sollte von einem Expertenkreis, einem „Cloud Center of Excellence“, immer wieder an die organisatorischen, technischen und auf den Markt bezogenen Rahmenbedingungen angepasst werden.

Diese und viele weitere Punkte zum Thema Cloudification werden in einem Expertengespräch mit Materna und Txture diskutiert, das hier als Video abrufbar ist:

Vimeo

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Einen ausführlichen Fachbeitrag mit dem Titel „Wie gelangen Ihre Applikationen in die Cloud?“ finden Sie im neuen Materna Monitor 3/2021. Hier geht es zum Beitrag.

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Autoreninfo

Joachim Kynast ist Global Partner Manager bei Txture und arbeitet eng mit großen IT-Beratungsunternehmen weltweit zusammen. Er war in verschiedenen Führungspositionen als Service- und Projektmanager bei Computacenter, T-Systems und HP tätig, insbesondere mit Fokus auf die Finanzbranche. Joachim verfügt über fundierte Erfahrungen in den Bereichen Kostenoptimierung, IT-Modernisierung sowie Transformationsprojekte und -programme.

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