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Pizza, Bier und Usability – die Zutaten für einen Testing-Abend!

Ein Grundpfeiler agiler Entwicklungsframeworks ist das Testen. „Test early, test often“ ist hier das Motto. Wie Pizza und Bier dazu passen, hat unser Team NINA beim Usability Testessen am 29.04.2019 in Düsseldorf erfahren dürfen.

Team NINA, das sind Olaf, Andreas, Arnold, Jan, Isil und Volkan. Sie sind die Köpfe im Materna-Projektteam hinter der Warn-App NINA. Die Abkürzung steht für „Notfall-Informations- und Nachrichten-App“ – ein moderner Informationskanal, um die Bevölkerung über Gefahrenlagen zu informieren, Warnungen auszusprechen und im Ernstfall Leben zu schützen. Insbesondere vor dem Hintergrund akuter Gefährdungen spielt die Usability der Applikation eine große Rolle. Die Bedienung muss so einfach, intuitiv und zuverlässig wie möglich gestaltet sein, um eine schnelle Evakuierung und die rechtzeitige Erledigung von Sicherheitsvorkehrungen zu gewährleisten. Die große Herausforderung, die das Team NINA dabei meistern muss, ist einen Konsens zwischen den vielen Millionen NINA-Nutzern zu finden.

Test early, test often

Damit die App gut verstanden wird und einfach bedienbar bleibt, muss möglichst häufig Feedback vom Nutzer eingeholt werden. Dabei werden neue Funktionalitäten sowie optische Änderungen sowohl in der Entwurfs- als auch in der Implementierungsphase an einer realen Nutzerbasis evaluiert. In der Entwurfsphase wird mit Klick-Dummys gearbeitet, in der Implementierungsphase wird das jeweilige Inkrement auf einem Endgerät genutzt. Gibt es verschiedene Lösungsmöglichkeiten mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen, werden diese durch A/B Tests auf eine Endlösung reduziert. Die Ergebnisse werden für weitere Feedbackzyklen genutzt, bis schlussendlich die Änderungen veröffentlicht werden.

Usability Testessen – das Konzept

Das Konzept des Usability-Testessens lässt sich hier nahtlos in den Testing-Prozess einfügen. Bei Pizza und kühlen Getränken treffen interessierte Tester auf eine Reihe spannender Produkte. Ob App, Webseite oder Prototyp – Unternehmen können dort, in entsprechend lockerer Atmosphäre, ihre Projekte von Nutzern live evaluieren lassen. Vorbereitete Testfälle, die mitgebracht werden oder auch komplett frei gestaltete Testläufe werden in sechs Runden á 12 Minuten an freiwilligen Teilnehmern des Usability-Testessens durchgeführt.

Der Betriebsblindheit trotzen

Das Feedback des Abends war für das Team NINA mehr als wertvoll. Trotz eines guten Gesamteindrucks stachen schon nach den ersten Durchläufen Schwachstellen hervor, die von den Nutzern anders interpretiert wurden, als es vom Team vorgesehen war. Diese hilfreiche und ehrliche Kritik wurde protokolliert und wird nun entsprechend ausgewertet, um sie in den Entwicklungsstrang zurückzuführen. Für eine noch bessere App und einen noch effektiveren Bevölkerungsschutz.

Usability-Testessen – spannend und kostenlos

Die komplette Veranstaltung ist sowohl für die Nutzer als auch für die Testgruppen kostenlos, unkompliziert und sehr spannend. Einzig und allein Kaltgetränke und Pizza müssen vom ausrichtenden Unternehmen zur Verfügung gestellt werden, dann kann der Abend beginnen. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal – dann vielleicht auch mit Materna in der Gastgeberrolle.

Impressionen

Schlagwörter: Digital Experience, Menschen und Unternehmen

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