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New Work: den Wandel aktiv gestalten

Als Folge der Coronakrise ist das Schlagwort New Work derzeit in aller Munde. Aber was bedeutet das eigentlich genau und wie wird sich unsere Arbeitswelt in Zukunft verändern? Andreas Schubert, Geschäftsführer bei dem Forschungs- und Beratungsinstituts Great Place to Work sowie und Clemens Imberi, Leiter Service & Solution bei dem Bürodienstleister Streit, haben sich mit diesen Fragen beschäftigt.

Beide sind sich einig, dass die Arbeit im Homeoffice sowie flexible Arbeitszeitmodelle künftig die Norm sein werden. So zeigen eine Vielzahl von Umfragen, dass Mitarbeiter das Arbeiten in den eigenen vier Wänden zu schätzen wissen. Deshalb sollten Führungskräfte die aktuelle Situation als Chance begreifen, um ihre Unternehmen neu aufzustellen und herauszufinden, welches Arbeitsmodell am besten funktioniert. Interimslösungen, die im letzten Jahr einigermaßen geklappt haben, müssen jetzt durch dauerhafte Lösungen ersetzt werden. Die Frage ist inzwischen nicht mehr, ob Organisationen sich verändern müssen, sondern wie. Dafür benötigen sie einen unternehmensweiten Kulturwandel und die richtigen Strategien.

Für diesen Wandel werden vier Kernbereiche wichtig werden: Kultur, Führung, Raum und Technik. Wenn Manager beispielsweise die Unternehmenskultur verändern, sollte sich dies auch in der Gestaltung des Büros widerspiegeln. So wird das Büro der Zukunft verstärkt als ein Ort des Zusammenkommens und Austauschs zwischen den Mitarbeitern dienen.

Die Menschen mitnehmen

Ein wichtiger Faktor, den Unternehmen bei all diesen Veränderungen nicht vergessen sollten, ist die Partizipation ihrer Mitarbeiter, denn sie sind direkt von diesem Wandel betroffen. Es zeigt sich, dass eine gute und integrative Arbeitsplatzkultur zu einer hohen Mitarbeiterbindung und einem hohen Engagement auch in Krisenzeiten führt. In Zukunft müssen Unternehmen noch mehr auf eine Vertrauenskultur setzen, bei der ihre Mitarbeiter mehr Eigenverantwortung und -steuerung übernehmen und von ihren Vorgesetzten dafür befähigt werden. Dafür werden Unternehmen in Zukunft noch stärker auf neue Technologien und digitale Prozesse setzen müssen, um Arbeit von jedem Ort aus möglich zu machen.

Bei Materna ist mobiles Arbeiten inzwischen zum festen Bestandteil der Arbeitskultur geworden. Die Infrastruktur ist auf mobiles Arbeiten ausgerichtet und seit Beginn der Corona-Pandemie arbeiten knapp 90 Prozent der Mitarbeiter im Homeoffice. Laut der letzten Mitarbeiterumfrage, die zweimal jährlich durchgeführt wird, wünscht sich die Mehrheit der Mitarbeiter, dass sie auch nach dieser Zeit weiterhin im Homeoffice arbeiten können.

Das vollständige Interview ist hier abrufbar: New Work – Ein Paradigmenwechsel der Arbeitsplatzkultur

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Autoreninfo

Christine Siepe verantwortet die Unternehmenskommunikation bei Materna. Die Dipl.-Betriebswirtin ist seit 25 Jahren im Unternehmen tätig und sorgt für eine eindeutige Positionierung von Materna am Markt über verschiedene Kommunikationskanäle wie Print, Social und Online.

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