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Neuer Smart City Atlas Symbolbild

Neuer Smart-City-Atlas zeigt den Digitalisierungsgrad von 50 Städten

Wie digital sind deutsche Städte wirklich? Eine Antwort liefert der neue Smart-City-Atlas mit einer Übersicht zu Digitalisierungsinitiativen in 50 deutschen Städten. Entstanden ist das Projekt in einer Kooperation des ITK-Branchenverbands Bitkom mit dem Fraunhofer Institut für Experimentelles Software-Engineering (IESE).

Die Analyse zeigt, mit welchen Projekten die digitale Transformation vorangetrieben wird. Wichtigste Themenfelder auf der Agenda vieler Städte sind demnach die Verwaltungsdigitalisierung, eine intelligente Mobilität sowie Projekte für Energie und Umwelt. Im Smart-City-Atlas sind die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg am häufigsten vertreten, gefolgt von Bayern und Niedersachsen.

Als Unternehmen mit Stammsitz in Dortmund engagiert sich Materna bereits seit vielen Jahren in verschiedenen Digitalprojekten der Region. Ein Beispiel ist die IHK-Initiative „Allianz Smart City Dortmund“: Hier haben sich über 100 Firmen und Organisationen zusammengeschlossen, die gemeinsam neue Technologien implementieren. So wird eine Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge ausgebaut und Straßen erhalten eine intelligente und energiesparende Straßenbeleuchtung. Darüber hinaus gilt die Digitalisierung in Dortmund als Chefsache: Bereits Mitte 2018 wurde das Chief Information/Innovation Office (CIO) als Stabsstelle im Amt für Angelegenheiten des Oberbürgermeisters eingerichtet. Das Büro begleitet Innovationsprojekte der Stadtverwaltung und sorgt für die Vernetzung der beteiligten Partner.

Was die Analyse zu Smart Cities aber auch zeigt, sind die Herausforderungen für die Arbeitswelt. Denn um eine Smart City zu erschaffen, müssen auch die Menschen „hinter den Kulissen“ das notwendige Fachwissen mitbringen, um neue Software Technologien einsetzen zu können. Nach Angaben der Städte zählen die Qualifizierung der Verwaltungsmitarbeiter und Themen rund um den Datenschutz zu den zentralen Herausforderungen, die zu lösen sind.

Warum eine ständige Weiterbildung der Mitarbeiter zu neuen Technologien wichtig ist, zeigt ein aktuelles Blockchain-Pilotprojekt bei der Stadt Köln. Hier geht es darum, dass die Vorgänge rund um die Zuteilung von Anwohnerparkausweisen mit der Blockchain eindeutig und fälschungssicher abgebildet werden. So kann zum Beispiel das Ordnungsamt bei Kontrollen schnell und eindeutig erkennen, ob ein Parkausweis dem richtigen Fahrzeug zugeordnet ist – auch solche Projekte definieren eine Smart City. Mehr Details zu dem Projekt liefert die Plattform Blockchain-Plaza.

Unser Fazit: Technologien sind meist vergleichsweise einfach zu beherrschen. Richtig anspruchsvoll wird es, einen Change Prozess einzuleiten und einzelne Menschen sowie ganze Organisationen auf die neue digitale Welt vorzubereiten. Wie Organisationen ein professionelles Change Management umsetzen, zeigt Materna auf seinen Webseiten zum Thema Veränderungsmanagement.

Schlagwörter: Bürger und Verwaltung, Digital Experience, Digitalisierung der Arbeitswelt

Autoreninfo

Christine Siepe verantwortet die Unternehmenskommunikation bei Materna. Die Dipl.-Betriebswirtin ist seit über 20 Jahren im Unternehmen tätig und sorgt für eine eindeutige Positionierung von Materna am Markt über verschiedene Kommunikationskanäle wie Print, Social und Online.

2 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Ich habe den Link zum Smart-City-Atlas selbst im Blog-Artikel nicht gefunden. Der Beitrag hat mich aber so neugierig gemacht, dass ich mich durchgeklickt habe: https://digitalestadt.org/de/smart-city-atlas.
    Vielen Dank für die Anregung!

    Antworten
    • Christine Siepe
      April 3, 2019 8:43 am

      Vielen Dank für Ihr Feedback und den sehr guten Hinweis. Wir haben den Link direkt noch im Beitrag ergänzt. 🙂

      Antworten
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