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MakeIT: Mit Makerspaces Innovation und Kreativität der Mitarbeiter fördern

Wir haben den Vorlesungssaal im Studiengang Softwaretechnologie an der Technischen Hochschule Mittelhessen / StudiumPlus in ein Makerspace verwandelt. Gemeinsam tüfteln und programmieren wir an Szenarien und Prototypen für Internet of Things (IoT) und Künstliche Intelligenz (KI). Was es damit auf sich hat, lesen Sie im heutigen Blog-Beitrag.

„Erkläre mir, und ich vergesse. Zeige mir, und ich erinnere. Lass es mich tun, und ich verstehe.“ – Konfuzius Weisheiten sind aktueller denn je, wenn wir uns die Innovations- und Kreativitätsförderung durch Makerspaces, auch FabLabs genannt, anschauen.

Makerspaces, am Massachusetts Institute of Technology (MIT) entstanden, sind Begegnungsstätten, um durch Basteln, Tüfteln und Programmieren an Hard- und Software Projekte zu verwirklichen, Technologien zu verstehen oder einfach Neues auszuprobieren und Wissen zu teilen. Der multidisziplinäre Austausch und Erkenntnisfortschritt, auch mittels Trial and Error, steht im Vordergrund.

Deutsche Automobilkonzerne lassen eigene Mitarbeiter in Makerspaces tüfteln und forschen. Auch der Prototyp der Datenbrille Oculus Rift ist 2011 im Makerspace des Institutes for Creative Technologies der University of Southern California entstanden.

Makerspaces einfach ausprobieren

Zusammen mit Studierenden habe ich am 29. Juni 2019 im Studiengang Softwaretechnologie an der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) / StudiumPlus den Vorlesungssaal in ein temporäres Makerspace umgewandelt. Wir haben gemeinsam getüftelt und programmiert.

Die Challenge lautete: Szenarien für das Internet of Things (IoT) zu entwerfen. Anschließend sollten die Studierenden mittels Sensoren, Aktoren, Platinen, Software und Datenspeichern Prototypen entwerfen, um das IoT und seine Architektur „zu erleben“.

IoT, also die Vernetzung und Kommunikation von intelligenten Geräten über das IP-Netz bzw. die Cloud, ist für viele zunächst nur ein abstrakter Begriff. Erst durch selbst entwickelte Prototypen und eigene Experimente wird die Digitalisierung und Interaktion von Programmen, Daten, intelligenten Geräten und Maschinen von einem abstrakten Begriff zu einem greifbaren Produkt. Anschließend können die erfassten Daten mittels IoT Analytics ausgewertet werden.

In unserem Baukasten standen uns eine Vielzahl von Sensoren und Aktoren für die mechanische Umsetzung von programmierten Befehlen sowie diverse Displays, Bluetooth- und WiFi-Schnittstellen sowie Kameras zur Verfügung. Als Cloud-Lösung für den Datenspeicher und für KI-Berechnungen haben wir Microsoft Azure getestet.

Die Studierenden haben ihrem Forschungsdrang freien Lauf gelassen und voller Elan erfolgreich an ihren Ideen und Prototypen gearbeitet. Die Ergebnisse waren beeindruckend und die Studierenden begeistert.

Ergebnisse? Sehen Sie selbst!

Schlagwörter: Innovation und Technologie

Autoreninfo

Erhan Turan ist Consultant für Requirements Engineering und Business Process Management in der Business Line Public Sector. Er forscht und lehrt an der Frankfurt University und Technischen Hochschule Mittelhessen an E-Learning Konzepten und Methoden des Requirements Engineering und gewann mit Prof. Dr. Markus Grüne den E-Learning Preis der Frankfurt University für das Forschungsprojekt Gambler – Gamification im Blended Learning.

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