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Symbolbild Homo Digitalis

Homo Digitalis wird die Arbeitswelt 5.0 prägen

Die digitale Transformation ist in beinahe jedem Industriezweig angekommen und verändert Prozesse, Produkte und ganze Geschäftsmodelle. Aber kaum jemand kann wirklich einschätzen, wie rasant die Entwicklung in den kommenden Jahren weitergehen wird. Eines scheint jedoch klar: Es besteht weiterhin ein hoher Bedarf an einer digitalen Aus- und Weiterbildung der Menschen. Hier sind insbesondere die Arbeitgeber gefragt, rechtzeitig mit Schulungsangeboten für ihre Mitarbeiter zu reagieren, während gleichzeitig die Arbeitsplätze zu modernisieren sind.

Die aktuelle OECD-Studie „Skills Outlook 2019“ zeigt beispielsweise, dass die deutschen Arbeitnehmer derzeit eher mittelmäßig auf den digitalen Wandel vorbereitet sind. Zwar sind die Deutschen in vielen Bereichen zumindest etwas besser qualifiziert als Menschen in anderen Ländern, aber insgesamt belegen sie nur einen Platz im Mittelfeld. Besser als der OECD-Durchschnitt steht in Deutschland vor allem die junge Generation der 16- bis 29-Jährigen da, da diese über ausgeprägte digitale Kenntnisse verfügen – aber auch hier reicht es nicht zu einem Spitzenplatz.

Kinder wachsen mit dem Internet auf

In diesem Zusammenhang ist interessant zu sehen, wie stark die Internet-Nutzung und die Verbreitung von Smartphones unter Kindern bereits vorangeschritten sind. Eine Studie von Bitkom zeigt, dass 54 Prozent der Kinder in Deutschland zwischen sechs und sieben Jahren zumindest ab und zu ein Smartphone verwenden. Ab einem Alter von zehn Jahren besitzen schon 75 Prozent ein eigenes Gerät und ab zwölf Jahren sind fast alle Kinder online.

Die digitale Generation

Eine besondere Herausforderung entsteht durch diese Entwicklung für das Bildungssystem, denn Lehrer müssen Wege finden, wie sie die Digitalkompetenz weiter fördern, ohne Endgeräte wie Tablets oder Smartphones komplett aus dem Unterricht zu verbannen – wie aktuell an vielen Schulen zu sehen. Im nächsten Schritt müssen sich Unternehmen darauf vorbereiten, dass diese Generation mit ganz anderen Erwartungen an ihren Arbeitsplatz in das Berufsleben eintritt. Während die ältere Generation der Arbeitnehmer noch mit Weiterbildungskursen auf die digitalen Anforderungen vorbereitet wird, erwarten junge Berufseinsteiger künftig vollständig digital ausgestattete Arbeitsplätze und entsprechend moderne Kommunikationsmittel wie integrierte Messenger, Chatbots und mobil nutzbare Apps.

Modernisierung und Weiterbildung etablieren

Organisationen sollten daher heute schon zwei wichtige Prozesse etablieren, um die eigene Zukunftsfähigkeit zu sichern. Erstens werden Abläufe benötigt, die für eine kontinuierliche Modernisierung der Arbeitsplätze sorgen und sicherstellen, dass immer wieder neue Technologien wie Künstliche Intelligenz, Chatbots oder Virtual Reality-Systeme evaluiert werden. Hierfür eignet sich beispielsweise ein internes Innovation Center. Zweitens ist eine organisationsweit verfügbare Lernplattform notwendig, um Arbeitnehmern in jeder Phase ihres Berufslebens eine Weiterbildung anbieten zu können. In diesem Zusammenhang gibt die eingangs erwähnte OECD-Studie eine klare Empfehlung: Organisationen, aber auch Regierungen, sollten flexible und kürzere Arten von Lernmöglichkeiten schaffen und hierfür beispielsweise Online-Ressourcen nutzen.

Mensch und Maschine arbeiten zusammen

Für den Homo Digitalis – ein mit Digitaltechnologien aufgewachsener Mensch – werden intelligente Roboter und digitale Assistenzsysteme wie selbstverständlich zum Arbeitsplatz gehören. Schon heute gibt es dazu zahlreiche Beispiele, wie eine Augmented Reality-Lösung, die bei einem LKW-Hersteller über eine intelligente Brille die Fahrzeugwartung vereinfacht. Chatbots ergänzen sinnvoll den Kundenservice und autonome Fahrzeuge werden künftig noch stärker die Abläufe in der Logistik unterstützen.

Als IT-Beratungsunternehmen unterhält Materna einen eigenen Forschungsbereich inklusive eines Innovation Centers, um dort den Einsatz neuer Technologien gemeinsam mit den Kunden zu evaluieren. Darüber hinaus hat sich unser Tochterunternehmen Materna TMT auf digitale Lösungen für das Bildungsmanagement spezialisiert und bietet didaktisch aufbereitete Medieninhalte sowie Lernplattformen, um die digitale Transformation zu begleiten.

Weitere Details zum Materna Innovation Center sind auf dieser Webseite abrufbar.

In einem Showroom zeigt Materna TMT in kurzen Videos Beispiele für den Einsatz innovativer Kommunikationstechnologien: https://www.materna-tmt.de/showroom/

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Autoreninfo

Christine Siepe verantwortet die Unternehmenskommunikation bei Materna. Die Dipl.-Betriebswirtin ist seit über 20 Jahren im Unternehmen tätig und sorgt für eine eindeutige Positionierung von Materna am Markt über verschiedene Kommunikationskanäle wie Print, Social und Online.

1 Kommentar. Hinterlasse eine Antwort

  • Super interessanter Beitrag und wirklich informativ. Weiter so!

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