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Geschichte der Digitalisierung

Studien befassen sich jedes Jahr mit dem Thema Digitalisierung. Welche Technologien bestimmen die Zukunft, wo steht Deutschland im Vergleich mit anderen Ländern weltweit, wo stehen Unternehmen und öffentliche Verwaltung aktuell in Sachen Digitalisierung. Das vor wenigen Wochen erschienene Buch „Eine kurze Geschichte der Digitalisierung“ betrachtet die Digitalisierung einmal in einem größeren, geschichtlich-philosophischen Kontext.

 Aus dieser Perspektive gesehen, ist die Digitalisierung ein kollektiver menschlicher Denkprozess über mehrere Jahrhunderte hinweg – hier befinden wir uns derzeit mittendrin. Die digitale Welt beginnt dort, wo unsere Vorstellungskraft und unser Fassungsvermögen an seine Grenzen stösst und öffnet heute einen neuen, grenzenlosen Lebensraum.

„Eine kurze Geschichte der Digitalisierung“, erzählt von Kulturtheoretiker Martin Burkhardt, führt zu den Ursprüngen und Erfindungen des Informationszeitalters und versucht, den weltverändernden Wandel greifbar zu machen. Es ist eine Geschichte vom Segen und Fluch der Digitalisierung, die Geschichte zahlreicher Erfinder, persönlicher Tragödien und menschlicher Sehnsüchte. Es sind zudem viele spannend vermittelte Einblicke in die Entwicklung der Wissenschaft und in Firmengeschichten namhafter IT-Unternehmen der Gegenwart.

Bildhaft beschreibt Burkhardt, wie 1746 mit der Entdeckung der Sofortwirkung von Elektrizität durch den Abbé Nollet der Grundstein gelegt wurde. Rund 90 Jahre später erfand Samuel Morse mit dem elektromagnetischen Telegrafen das erste elektronische Kommunikationsmedium, mit dem sich damals bereits der ganze amerikanische Kontinent überbrücken liess. Ebenso bedeutend in der Geschichte der Digitalisierung war die Erfindung der Lochkarte, die zunächst zur Mustererzeugung für erste programmierbare Automaten wie den automatisierten Webstuhl diente, und später als Medium zur Informationsspeicherung entdeckt wurde. Mittlerweile haben elektronische Speichermedien die Lochkarte vollständig ersetzt.

In den 1940er Jahren wurde der erste Computer erfunden und von da an kontinuierlich weiterentwickelt – kleiner, schneller, vielseitiger. Als „kollektive Wissensmaschine“ ursprünglich im militärischen Bereich eingesetzt, hielt der Computer im Laufe der Jahre zunehmend Einzug in die Privatwirtschaft, gefolgt von der gesellschaftlichen Revolution durch das Internet und neuen Konzepten wie „Sharing“, „Distributed Computing“, „Cloud“ und „Collaboration“. Dies sind zugleich einige der Begriffe, die die Digitalisierung von heute prägen und sich in den Unternehmen wiederfinden. Wir bei Materna unterstützen Unternehmen und die öffentliche Verwaltung dabei, ihre Prozesse zu digitalisieren und neue zukunftsorientierte Lösungen zu implementieren, beispielsweise Cloud-Lösungen, intelligente Chatbots, IoT-Lösungen, Blockchain und die elektronische Akte. Informationen dazu gibt es auf der Website von Materna.

Möchten Sie mehr über die Geschichte der Digitalisierung lesen, klicken Sie hier.

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Autoreninfo

Kerstin Krüger ist als PR- und Marketing Projekt-Managerin bei Materna tätig. Zu ihren Schwerpunkten zählt die redaktionelle Betreuung verschiedener Kanäle der Unternehmenskommunikation.

3 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Andrea Siwek-Schmidt
    Januar 3, 2019 11:35 am

    Konrad Ernst Otto Zuse war ein deutscher Bauingenieur, Erfinder und Unternehmer. Mit seiner Entwicklung der Z3 im Jahre 1941 baute Zuse den ersten funktionstüchtigen, vollautomatischen, programmgesteuerten und frei programmierbaren, in binärer Gleitkommarechnung arbeitenden Rechner und somit den ersten funktionsfähigen Computer der Welt.

    Antworten
  • Andreas Spinnrock
    Januar 19, 2020 7:27 am

    Was ist mit Leipnitz, der das 1, 0 Prinzip erfunden hat??

    Antworten
    • Kerstin Krüger
      Januar 22, 2020 1:44 pm

      Guten Tag,
      der Blog-Beitrag stellt nur einen ganz groben Abriss dar. In dem vorgestellten Buch geht der Autor ausführlich auf die Geschichte der Digitalisierung sowie auf bedeutende Forscher und Erfinder im Einzelnen ein.
      Viele Grüße
      Kerstin Krüger

      Antworten
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