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Edutainment macht Lust auf mehr

Edutainment ist die Fusion von „Entertainment“ und „Education“. Das unterhaltsame Lernen verbindet die visuelle Stärke von Augmented Reality-Inhalten und klassischen Lehransätzen.

Digital Natives wachsen in einer Welt auf, in der Augmented Reality und Virtual Reality zum Alltag gehört. Als eine logische Konsequenz bietet es sich an, Wissenstransfer mit Augmented Reality zu verknüpfen. Hier kann Edutainment die Muskeln spielen lassen, denn es verbindet AR-Inhalte mit klassischen Lehransätzen. Weiterführende Inhalte oder zusätzliche Informationen sind spielerisch interaktiv umsetzbar. Diese Verbindung steigert beim Nutzer die Lernmotivation und macht das Lernen effizienter und erfolgreicher. Zudem steigert sinnvoll eingesetztes Edutainment das Interesse und die Aufmerksamkeit auch bei weniger spektakulären Themen ganz erheblich.

Visuell ansprechend

Edutainment soll also „Lust auf mehr“ machen. Selbstverständlich gibt es Wege, dies in Form einer Webseite oder anderen 2D-Medien zu erreichen. Allerdings steigen mit der fortschreitenden Digitalkultur auch die Anforderungen an eine ansprechende Präsentation.

Der Einsatz von Augmented Reality führt beim Nutzer zu einem zusätzlichen Wow-Effekt. Er wird dazu eingeladen, sich intensiver mit dem Stoff auseinander zu setzen und verborgene Inhalte oder kleine Details zu entdecken. Die Idee dahinter ist, visuell möglichst hoch qualitative und ansprechende Grafiken und eine logische Nutzerführung zu erreichen. Oftmals können mangelhaft aufgearbeitete Inhalte den Nutzer entweder überfluten oder basales Allgemeinwissen anbieten. Der Nutzer wird entweder überfordert oder langweilt sich sogar. Es gilt, den Flow stets interessant zu halten und den Nutzer spielerisch zu den Informationen zu führen, die neu und spannend für ihn sind. Allerdings lässt sich auf diese Weise auch der aktuelle Wissensstand abfragen.

Schnittstellen zu Gamification und Serious Games

Edutainment überschneidet sich mit Gamification und Serious Games. Der Lernfortschritt kann gemessen und gegebenenfalls auch dokumentiert werden. Selbstverständlich können Lerninhalte dem Nutzer auch als kurze interaktive Geschichte nahe gebracht werden. Dass diese Themen zusammenhängen, ist beabsichtigt und oftmals bedient man sich dieser Ansätze. Allerdings sollte hierbei die Grenze zum einen oder anderen Feld niemals ganz überschritten werden.

Beispiele für Edutainment

  • Quizzes während der Interaktion mit einem 3D-Objekt
  • Interaktiv erlebbare 3D-Animationen anstelle eines Videos
  • Interaktive Kurzgeschichten zum Thema

Gute Beispiele für Edutainment

Edutainment wird nicht nur im privaten Umfeld eingesetzt. Gerade Freizeiteinrichtungen wie Museen, Freizeitzentren mit Themenwelt oder multimediale Events profitieren von den technischen Möglichkeiten, die Ausstellung mit Augmented Reality anzureichern und Besuchern einen virtuellen Mehrwert zu bieten.

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Schlagwörter: Digital Experience, Digitalisierung der Arbeitswelt

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