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Digitalisierung in Deutschland

Wie digital ist Deutschland wirklich? Wir werfen einen Blick in aktuelle Studien.

Wir leben in einer spannenden Zeit, in der die Digitalisierung für eine ganze Menge an Veränderungen sorgt – sowohl im privaten als auch im geschäftlichen Umfeld. Viele Unternehmen haben digitale Initiativen gestartet, beispielsweise um interne Prozesse zu optimieren oder um die Kundenansprache weiter zu individualisieren. Solche und weitere Projekte führen dazu, dass zum Beispiel Konsumenten noch bequemer einkaufen können oder dass sich unsere täglichen Aufgaben am Arbeitsplatz verändern. Auch die Bundesregierung unterstützt die Digitalisierung und verfolgt eine Digitalstrategie, die sich aus fünf Handlungsfeldern zusammensetzt. Die Projekte umfassen den Ausbau der digitalen Kompetenz von Menschen, die Unterstützung des digitalen Wandels innerhalb der Gesellschaft, die Modernisierung der öffentlichen Verwaltung, die Förderung der ITK-Infrastruktur hin zu Gigabit-Netzwerken sowie eine Förderung von Industrie 4.0-Projekten.

Trotz dieser Initiativen ist die Bevölkerung in Deutschland offenbar noch nicht so ganz davon überzeugt, dass die digitale Transformation ausreichend vorangetrieben wird. Einer Umfrage zufolge halten 86 Prozent der befragten Teilnehmer die Unterstützung der Bundesregierung beim Digitalisierungsprozess für nicht ausreichend. 91 Prozent haben nicht den Eindruck, die Bundesregierung verfüge über ein klares Digitalisierungskonzept. Und nur rund ein Viertel der Befragten (28 Prozent) halten die Bundesregierung beim Thema Digitalisierung für kompetent. Veröffentlicht wurden diese Ergebnisse im Digitalreport 2020. Dieser entstand im Auftrag der ESCP Business School Berlin.

Auf den Seiten von Netzpolitik.org werden diese Ergebnisse in einem Beitrag näher analysiert. Die Autoren setzen sich eher kritisch mit den Ergebnissen auseinander und schreiben, dass die Befragung „…mit einer gewissen Vorsicht zu genießen“ sei. Denn: „Über den tatsächlichen Digitalisierungsstand in Deutschland oder die tatsächliche Digitalkompetenz der heimischen Politik und Wirtschaft sagt sie so gut wie nichts aus. Vielmehr zeichnet sie ein Stimmungsbild der Bevölkerung, welches darauf schließen lässt, dass zumindest die bisherigen Kommunikationsstrategien […] weitgehend gescheitert sind.“

Nachzulesen ist diese Analyse hier.

Parallel dazu veröffentlichte der Branchenverband Bitkom aktuelle Zahlen zur Entwicklung der ITK-Industrie in Deutschland. Demnach dürften die Umsätze im Jahr 2020 um 1,5 Prozent auf 172,2 Milliarden Euro steigen. Bis zum Jahresende dürften erstmals geschätzt rund 1,2 Millionen Menschen in der ITK-Industrie in Deutschland beschäftigt sein – ein neuer Rekord. Wesentlicher Treiber ist tatsächlich die Digitalisierung. Bitkom-Präsident Achim Berg sagt dazu: „Unternehmen verändern ihre Organisationsstruktur und entwickeln Digitalstrategien, was die Nachfrage nach IT-Beratung und Software-Anwendungen stimuliert.“ Die Marktaussichten sind in einer Pressemeldung von Bitkom nachzulesen.

Unser Fazit: Auch 2020 wird wieder ein spannendes Jahr werden, mit vielen neuen digitalen Projekten! Bleiben Sie daher auf dem Laufenden und informieren Sie sich kontinuierlich über neue Technologien und erfolgreiche Projekte bei anderen Unternehmen. Wir informieren dazu regelmäßig in unserem Materna Blog und in unserem Kundenmagazin Materna Monitor regelmäßig und ausführlich.

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Autoreninfo

Christine Siepe verantwortet die Unternehmenskommunikation bei Materna. Die Dipl.-Betriebswirtin ist seit 25 Jahren im Unternehmen tätig und sorgt für eine eindeutige Positionierung von Materna am Markt über verschiedene Kommunikationskanäle wie Print, Social und Online.

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