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Autonomes Fahrzeug in der Innenstadt: Wie sieht die Mobilität der Zukunft aus?

Daten für die Mobilität der Zukunft in Europa

Im Rahmen der europäische Cloud-Initiative Gaia-X beteiligen wir uns aktiv im GAIA-X Hub Germany, unter anderem mit Projekten im Bereich der Mobilität. In diesem Beitrag erfahren Sie etwas über Remote Operation Management Services (ROMS) für autonome Fahrzeuge.

In der Gaia-X Domäne Mobilität arbeiten Partner aus der öffentlichen Verwaltung, Wirtschaft und Forschung an einem vernetzten und technikoffenen Mobilitätsdaten-Ökosystem, in dem Akteure in Europa anbieterübergreifend und domänenübergreifend mobilitätsbezogene Daten sicher austauschen können. Das Projekt GAIA-X 4 Future Mobility wird ein maßgeblicher Beitrag zu einer nachhaltigen und sicheren Mobilität der Zukunft sein: es sollen wertvolle Daten von beteiligten Anbietern gewonnen und innovative Anwendungen entwickelt werden, die helfen, das Mobilitätserlebnis zu verbessern.

Mobilitätsdaten lassen sich vor allem für ein intelligentes Verkehrsmanagement nutzen – mehr dazu hier: „Stau auf der Autobahn – Daten machen den Weg frei“. Zugleich haben sie eine hohe Relevanz auch für die Landwirtschafts-, Energie- und Gesundheitsbranche sowie den gesamten Bereich der Smart City.

In Verbindung mit autonomen und vernetzten Fahrzeugen ergeben sich konkrete Anwendungsfälle für Mobilitätsdaten einerseits in der Fahrzeugentwicklung und andererseits in der Entwicklung automatisierter Services. Im Rahmen der mehrteiligen Projektfamilie GAIA-X 4 Future Mobility wird unter anderem ein sicheres Daten- und Service-Ökosystem entwickelt, mit dessen Hilfe sich automatisierte und vernetzte Fahrzeuge in Sondersituationen koordinieren und managen lassen. Das Teilprojekt GAIA-X 4 ROMS steht für Remote Operation Management Services, d. h. autonome Fahrzeuge bzw. Fahrzeugflotten aus der Entfernung heraus zu steuern und zu bedienen.

Wie kann das nun konkret aussehen: Eine autonom fahrende Straßenbahn, also ohne Fahrer, bleibt auf einer Strecke aufgrund einer Panne oder einer Notfallsituation stehen. Ein Remote Operations Service erhält ein entsprechendes Signal und kann nun zum einen das Wort an die Fahrgäste richten und zum anderen sich auf Basis der erhaltenen Daten um das Problem kümmern – die Fehlerbehebung einleiten oder auch direkt remote durchführen.

Remote Operation Management Services (ROMS) unterstützen autonom fahrende Busse und Bahnen im ÖPNV, mobile Packstationen und weitere innovative Mobilitätslösungen in der Zukunft. Sie helfen dabei, automatisierte Fahrzeuge im öffentlichen Personenverkehr zu integrieren und die Transport-Handelskette zu optimieren, indem die Fahrzeuge autonom unter Verwendung von Echtzeitdaten für Routing und Disposition verwaltet werden.

Materna generiert den Datenraum für die Remote Operation Management Services, akkreditiert Anbieter und Anwender, und schließt sie so zusammen, dass sie Daten nach dem dezentralen Prinzip miteinander austauschen können.

Ein weiteres Teilprojekt für GAIA-X 4 Future Mobility ist GAIA-X move ID, das sich mit dem Thema Identitätsmanagement befasst. Mehr dazu erfahren Sie demnächst im Rahmen unserer Blog-Reihe Data Economy.

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Autoreninfo

Kerstin Krüger ist als PR- und Marketing Projekt-Managerin bei Materna tätig. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der redaktionellen Betreuung verschiedener Kanäle der Unternehmenskommunikation. Dazu zählen der Corporate Blog, Newsletter und Presseinformationen.

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