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Applikationslandschaften in die Cloud transformieren

Commerzbank, Deutsche Bank, Deutsche Bahn, MAN – die Liste der Unternehmen, die in den vergangenen Monaten den Umzug ihrer IT in die Cloud ankündigten, ist lang. Die Applikationslandschaft sollten im Fokus stehen.

Eine der größten Herausforderungen der digitalen Transformation ist für Unternehmen ihre über viele Jahre gewachsene Applikationslandschaft. Bei großen Konzernen können mehrere Tausend Anwendungen im Einsatz sein, die individuelle Merkmale aufweisen und beispielsweise nicht skalieren oder auf einer monolithischen Architektur basieren. „Aus den Gesprächen mit unseren Kunden wissen wir, dass Organisationen genau dort der Schuh drückt. Sie stehen vor der Herausforderung, wie sie ihre Bestandsapplikationen weiterentwickeln sollen und gleichzeitig eine Transformation in die Cloud erreichen können“, beschreibt Marcus Neumann, bei Materna verantwortlich für das Wachstumsfeld Cloud Innovation & Operation, die Situation vieler IT-Organisationen.

Für eine erfolgreiche Reise in die Cloud kommt es darauf an, zu entscheiden: was ist der beste Pfad für diese Anwendung? Beibehalten, migrieren, modernisieren oder auf eine neue Plattform setzen? Eine rein technologiebasierte Betrachtung des Workloads der einzelnen Anwendung im Hinblick auf den Bedarf an CPU-, RAM- und Speicherressourcen reicht hierfür nicht alleine aus. Vielmehr müssen alle Anwendungen auch im Detail und im Zusammenhang gesehen, sortiert und bewertet werden. Dabei sind dutzende von Einzelkriterien in den Kategorien Komplexität, Wert, Strategie, Regularien zu erheben. Natürlich wird mit zunehmender Anzahl an Informationen auch die Exaktheit der Analyseergebnisse unmittelbar erhöht.

Neben den üblichen, eher technischen Aspekten spielen Informationen über Daten, Prozesse und Geschäftsanforderungen eine wichtige Rolle, so z. B. die Klassifizierung von Daten nach Sicherheits- und regulatorischen Vorgaben sowie die Abhängigkeiten zwischen verschiedenen Anwendungen. Beispielsweise bringt es wenig, eine Datenbank in die Cloud zu migrieren, um sie dort effizienter zu betreiben, wenn weiterhin im eigenen Rechenzentrum verbliebene Anwendungen große Datenmengen von dieser Datenbank benötigen und damit kostspieliger Traffic verursacht wird. Auch Latenzzeiten beim Zugriff auf Umsysteme spielen natürlich eine Rolle für eine Migrationsentscheidung in Richtung Cloud.

Mit der Journey2Cloud begleitet Materna Kunden bei allen Schritten in die Cloud. Unsere Berater analysieren das Cloud-Potenzial der Anwendungen in Bezug auf Infrastruktur, Technologie, Architektur, Daten, Abhängigkeiten und den Code – manuell oder Tool-gestützt. Daraus abgeleitet entsteht die Empfehlung für das passende Migrationsvorgehen. Am Ende der Vorbereitungsarbeiten in der Journey2CloudTM steht immer eine detaillierte Übersicht von Empfehlungen, wo es langgeht – für jede einzelne Anwendung. Dabei wird jeder Anwendung eines von sieben vordefinierten Migrations-Szenarien zugewiesen.

Sprechen Sie uns gerne an, wenn wir Sie bei der Applikationstransformation begleiten können.

Mehr: www.materna.de/J2C

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Autoreninfo

Christine Siepe verantwortet die Unternehmenskommunikation bei Materna. Die Dipl.-Betriebswirtin ist seit 25 Jahren im Unternehmen tätig und sorgt für eine eindeutige Positionierung von Materna am Markt über verschiedene Kommunikationskanäle wie Print, Social und Online.

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