Britta RichterDie digitale Welt

Vom Unternehmen zur Marke

Marke sein lohnt sich. Ein Unternehmen, das es geschafft hat, sich selbst bei Kunden als Marke zu etablieren, ist nachweislich erfolgreicher. Dank Internet und Social Media-Plattformen haben Unternehmen heute viel mehr Möglichkeiten für das Marketing. Digitale Markenführung heißt das Zauberwort. Die Grundregeln dabei sind aber die Gleichen, wie vor der digitalen Revolution: Kenne Dich und kenne Deinen Kunden.

Facebook, Instagram, Snapchat, Xing – oder alles auf einmal? Bevor die Wahl auf einen Ausgabekanal fällt, steht die Analyse an. Denn nur, wer die eigene Marke kennt und ihren digitalen Mehrwert, kann daraus die passende Strategie ableiten. Welche Zielgruppe hat die Marke und wie sieht ihre Mediennutzung aus? Was erwarten die unterschiedlichen Käufergruppen von der Marke? Welche Möglichkeiten der Interaktion gibt es? Erst wenn diese Fragen geklärt sind, folgt die Suche nach einem geeigneten Tool. Denn nicht jedes Format eignet sich für jedes Unternehmen. Auch hier kommt man um eine umfangreiche Analyse nicht herum: Wie groß ist die Reichweite der Plattform? Wie kann sie redaktionell bespielt werden? Und ganz wichtig: Haben wir die nötigen Ressourcen, um die Plattform angemessen zu bespielen? Hier sollte jedes Unternehmen einen realistischen Abgleich vornehmen und schauen, ob sich der der Einsatz, gemessen am möglichen Erfolg, lohnt.

Zentrale Aufgabe ist es jedoch, die Kundenwünsche zu erkennen und zu verstehen. Das Internet, Social Media-Kanäle und die Always-on-Möglichkeiten der Nutzer über mobile Geräte machen es auch den Unternehmen möglich, die eigene Kommunikation zu optimieren. Statt nur in eine Richtung, wird nun bidirektional kommuniziert. Auf Augenhöhe. Unterhalten sich die Kunden untereinander etwa auf Facebook über die Marke, kommt noch die vertikale Kommunikationsebene hinzu. Aktionen eines Unternehmens sind im Netz unmittelbar erkennbar und erlebbar – im Guten wie im Schlechten. Es ist daher unerlässlich, permanent die Maßnahmen und die Reaktionen darauf zu messen sowie zu analysieren — und entsprechend zu reagieren.

Kennen Sie Ihre Kunden?

Und genau hier hapert es noch in vielen Unternehmen. Die Materna-Studie „Digitalisierung – Kundendialog im Wandel“ hat gezeigt, dass zwar zwei Drittel der Befragten die Steigerung der Kunden- und Markenbindung als Top-Herausforderung sehen – allerdings nur etwas mehr als ein Drittel auch tatsächlich weiß, welche Interaktionskanäle ihre Kunden bevorzugen. Doch nur wer seine Kunden kennt und weiß, wo er sie treffen und ansprechen kann, wird erfolgreich einen zielgerichteten Kundendialog führen können. Diese Kundenansprache muss über sämtliche genutzte Kanäle erfolgen. Von der Ansprache bis zum Check-out mit unterschiedlichen Bausteinen wie Content-Marketing, Content Signage, Personalisierung, Commerce und Self-Service.

Kunden wünschen sich passende, auf ihre Bedürfnisse hin personalisierte Angebote. Besonders die junge Generation hat hohe Ansprüche an digitale Erlebnisse. Unternehmen können darauf reagieren, indem sie bestehende Absatz-, Service- und Informationskanäle mit personalisiertem Content bespielen. Die Umsetzung erfordert jedoch tiefes Fachwissen und große Erfahrung im Umgang mit der neuen Technologie. Materna berät Unternehmen dabei, die Potenziale der Digitalisierung für ihr Geschäftsmodellerfolgreich zu nutzen. Von der Ideengewinnung bis zur technischen Realisierung auf Basis marktführender Technologien bieten wir anschließend alle Leistungen für das digitale Unternehmen aus einer Hand.

Schlagwörter: