Christine SiepeMenschen und Unternehmen

Verantwortung übernehmen zahlt sich aus

Ein Unternehmen zu führen, geht heute weit über den wirtschaftlichen Erfolg hinaus. Unternehmer sollen verantwortlich handeln – gegenüber Kunden, Mitarbeitern, Partnern und Lieferanten, gegenüber dem Standort und der Öffentlichkeit im Allgemeinen. Ganz schön hohe Anforderungen. Lässt sich all dies überhaupt erfüllen?

Unternehmen, die dies schaffen, kommen der so genannten Corporate Social Responsibility(CSR) nach. CSR erfährt derzeit einen Boom. Vom kleinen Betrieb bis zum globale Player schreiben sich Unternehmenslenker weltweit verantwortliches Handeln auf die Fahnen. Das ist eine begrüßenswerte Entwicklung, die zu vielen guten Beispielen geführt hat.

Ohne Zweifel ist der Trend, mehr Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen, ein sehr guter. Losgelöst von Umwelt und Umfeld zu produzieren, ist in einer modernen Gesellschaft nicht mehr länger tragbar.

Besonders herausragende Engagements zeichnet die Bundesregierung jährlich mit dem CSR-Preis aus. Geehrt werden vorbildliche und innovative Unternehmen, die sich auf den Weg gemacht haben, ihre gesamte Geschäftstätigkeit sozial, ökologisch und ökonomisch verträglich zu gestalten. Im vergangenen Jahr waren darunter so unterschiedliche Unternehmen wie Tchibo, Hipp, Studiosus Reisen und Thomas Becker – Atelier für Schmuck. Die Bewerbungsphase für dieses Jahr ist gerade abgeschlossen. Wenn die Gewinner 2014 feststehen, berichten wir an dieser Stelle darüber.

Verantwortung übernehmen kann sehr unterschiedlich sein. Für produzierende Unternehmen geht es vor allem darum, die Umwelt und die Region zu schützen. Oder aber die Produktionsbedingungen so zu gestalten, dass sie für alle tragbar sind. Das Chemieunternehmen Bayer aus Leverkusen hat damit bereits weit vor vielen anderen angefangen. Bayer verlegte um 1900 seinen Firmensitz ins heutige Leverkusen und prägte dort maßgeblich die Stadtentwicklung, in dem es bereits im vergangenen Jahrhundert entsprechende CSR-Maßnahmen für seine Mitarbeiter durchführte.

Nicht jedes Unternehmen kann sich so weitreichende Aktivitäten leisten. Doch auch weniger auffälliges Engagement verdient Beachtung: Thomas Becker – Atelier für Schmuck wurde mit dem CSR-Preis der Bundesregierung ausgezeichnet, weil es seinen Schmuck aus ökofairem Recycling-Gold und -Silber anfertigt und auch andere Unternehmen in Region und Branche für verantwortungsvolles Wirtschaften begeistert. Eine tolle Leistung!

Auch Materna hat sich dafür entschieden, sich in ausgewählten Bereichen zu engagieren. Ganz oben auf unserer CSR-Agenda steht unser hohes Engagement für die IT-Ausbildung junger Menschen. Das ist uns besonders wichtig und fängt bereits bei dem engen Kontakt in die Schulen der Region an. Es ist nicht immer einfach, junge Menschen für die IT zu begeistern, daher nehmen wir dieses Thema bereits seit vielen Jahren sehr ernst. Mehr dazu steht übrigens auf unseren Web-Seiten.

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