Christine WirthDie digitale Welt

BMC-Studie zur Digitalisierung: So digital sind Deutschlands Arbeitsplätze

Im Rahmen einer europaweiten Studie hinterfragte unser langjähriger Technologiepartner BMC 1.200 Arbeitnehmer aus Unternehmen ab einer Größe von 250 Mitarbeitern aus Deutschland, Frankreich, Spanien und England nach ihrem aktuellen Digitalisierungsgrad am Arbeitsplatz. BMC erstellte anhand der Ergebnisse Prognosen für den Arbeitsplatz im Jahr 2020.

Jobprofile werden sich ändern, Büros werden digitalisiert und die Relevanz persönlicher Gespräche nimmt zugunsten der Nutzung mobiler Messenger stetig ab. Wie weit wird die Digitalisierung bis ins Jahr 2020 fortschreiten? Hier lesen Sie eine kurze Zusammenfassung wichtigster Ergebnisse der BMC-Studie:

Der Arbeitsplatz im Jahr 2020

Das komplett vernetzte Büro, ob mit Vorteilen oder Nachteilen gegenüber der heutigen Mischkultur analoger und digitaler Arbeitsplätze ist hier nicht gesagt, sieht bisher ein Drittel der Befragten im Jahr 2020 als wahrscheinlich an (34 Prozent). Ein Viertel der befragten Arbeitnehmer geht davon aus, dass Laptops und Desktops bis zum Jahr 2020 durch Tablets ersetzt werden. Das führt auch zu Veränderungen in der Mitarbeiterkommunikation: Persönliche Gespräche werden um 12 Prozent zurückgehen und durch E-Mail (Zunahme von 29 Prozent), Video Calls (Zunahme von 46 Prozent) und mobile Messenger (Zunahme von 38 Prozent) ersetzt. Auch der Einfluss sozialer Netzwerke wie Chatter oder Yammer wird steigen, laut der BMC-Studie um 22 Prozent.

Anforderungen im Jahr 2020

Gleichermaßen steigen die Anforderungen im Beruf: 76 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass sich ihr Jobprofil bis zum Jahr 2020 stark verändern wird. Über den Schwerpunkt dieser Veränderung sind sich die Deutschen einig: 70 Prozent der Studienteilnehmer sehen digitale Skills als vermehrt gefordert an. Dass sie sich diese entsprechend schnell aneignen können, glauben 67 Prozent von ihnen. Grund für diesen Wandel sind für 36 Prozent der Befragten neue Software-Tools und Applikationen. Digitale Aufgabenstellungen sehen 24 Prozent der befragten Arbeitnehmer in dieser Hinsicht als relevantesten Grund an. 25 Prozent der Befragten sehen Lösungen für zusätzliche Automatisierung am Arbeitsplatz als den wichtigsten Grund zur Jobprofiländerung an.

Neue Skills im Jahr 2020

Die Digitalisierung erfordert neue Skills und verändert die Anforderungen an Arbeitnehmer: 37 Prozent der befragten Arbeitnehmer glauben, dass die Wichtigkeit von Kenntnissen wie Big Data-Analysen künftig zunehmen wird. Besonders relevant sind Fähigkeiten für die Entwicklung von mobilen Applikationen – hier sehen die Studienteilnehmer sogar einen Bedeutungsanstieg von ganzen 145 Prozent. Grafik-, Video- und Bildbearbeitung sollen in Zukunft laut Studienergebnisse um 22 Prozent an Bedeutung verlieren.

Auch Arbeitgeber sind bis zum Jahr 2020 gefragt

Nicht nur Arbeitnehmer müssen sich der Digitalisierung anpassen: Auch Arbeitgeber müssen ihre Strategien hinsichtlich Digitalisierungsmöglichkeiten und neuer Geschäftsmodelle zukünftig überdenken. Nach Meinung der befragten Arbeitnehmer sehen bisher 61 Prozent ihr Management immer auf aktuellem Stand der technologischen Entwicklung. Nur 58 Prozent der Studienteilnehmer betrachten ihre Führungsebene als offen gegenüber neuen Technologien. Dass ihre eigene Meinung in Digitalisierungsfragen berücksichtigt wird, denken 59 Prozent der befragten Arbeitnehmer.

Deutschland ist gut aufgestellt

Zusammenfassend sieht Ingo Marienfeld, Geschäftsführer BMC Deutschland, die Unternehmenskultur in Deutschland als gut aufgestellt an. Arbeitnehmer und Führungsebene tauschen sich laut Marienfeld hierzulande bereits eng über neue Technologien aus und sehen der Digitalisierung damit positiv entgegen.

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BMC und Materna verbindet bereits seit Mitte der 1990er Jahre eine enge Partnerschaft. Hunderte Projekte auf Basis von BMC-Produkten durften wir bisher erfolgreich für Kunden realisieren.

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