Sven DüsseldorfInnovation und Technologie

Predictive Maintenance – mehr als der Blick in die Glaskugel

Was wäre, wenn das Auto nur gewartet würde, wenn es tatsächlich Verschleiß gibt? Wenn nicht nach den ersten 10.000 Kilometern die erste Inspektion ansteht, sondern vielleicht schon nach den ersten 5.000 – weil der Besitzer seinen Untersatz gerne über die Schnellstraße prügelt? Predictive Maintenance nennt man das: vorausschauende Instandhaltung. Auf Basis harter Fakten in Kombination mit einer Einschätzung der künftigen Nutzung, ermöglicht es beispielsweise, die Wartungsintervalle und Einsatzplanung von Fahrzeugen und Maschinen zu optimieren und den Nutzen für den Kunden zu erhöhen. 

Die Idee hinter Predictive Maintenance ist einfach: Ausfälle aktiv verringern, Servicebedarf minimieren, Effizienz und Kundenzufriedenheit steigern. Im Gegensatz zur präventiven Wartung basiert Predictive Maintenance auf dem tatsächlichen Zustand der jeweiligen Maschine. Statt wiederkehrender Serviceintervalle ist mit Predictive Maintenance Vorausplanung möglich.  

Damit die vorausschauende Wartung auch angewendet werden kann, braucht es bestimmte Rahmenbedingungen. Außerdem muss Predictive Maintenance direkt in das Unternehmen, die Prozesse und die Infrastruktur eingebunden werden.  

Das Spannende ist, dass sich aus Ausfällen oder Abweichungen von der Norm Muster erkennen lassen. So können Hersteller etwa spezifische Zusammenhänge bei komplexen Maschinen besser verstehen. Mithilfe moderner Data-Analytics-Lösungen erhebt Materna Zusammenhänge dieser Art oder vernetzt einzelne Systeme miteinander, sodass diese untereinander kommunizieren können und so wertvolle Daten liefern.  

Unternehmen können so Abläufe wie Service und Logistik optimieren und ihre Wettbewerbsstärke erhöhen.

 

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