┊ Christine Siepe ┊ Die digitale Welt

Innovatives Telemonitoring für Patienten mit einem Herzunterstützungssystem

Forschung ist ein wichtiger Grundpfeiler für die Weiterentwicklung unserer Gesellschaft. Auch wenn es Industriekonzernen viel leichter fällt, Investitionen und Ressourcen für Forschung und Entwicklung bereitzustellen, sind Forschungsprojekte auch für den Mittelstand ein wichtiger Faktor, um die eigene Innovationskraft zu stärken. Materna geht diesen Weg bereits seit einigen Jahren sehr erfolgreich und hat eine eigene Forschungswerkstatt etabliert.

Aktuell beteiligten wir uns am im Herbst gestarteten Forschungsprojekt Medolution, in dem die Herzforschung im Mittelpunkt steht.

Bei einer Herzmuskelschwäche implantieren Mediziner ihren Patienten heute vermehrt so genannte Linksherzunterstützungssysteme, umgangssprachlich auch Kunstherz genannt. Oftmals wird das Kunstherz sogar zur dauerhaften Lösung, da nicht genügend echte Spenderherzen vorhanden sind. Diese Patienten benötigen dann ihr Leben lang eine medizinische Überwachung. Noch steckt das zur Überwachung sinnvoll nutzbare Telemonitoring allerdings in den Kinderschuhen. Das dreijährige, öffentlich geförderte Forschungsprojekt Medolution will hier Abhilfe schaffen und Patienten den Alltag erleichtern, die mit einem solchen Kunstherz leben müssen. Neben verschiedenen Industriepartnern sind die Schüchtermann Schiller’schen Kliniken aus Bad Rothenfelde sowie die Medizinische Hochschule Hannover wichtige Projektpartner.

Wir unterstützen dieses Forschungsprojekt mit Know-how in den Bereichen Cloud-basierte Verarbeitung von Big Data sowie automatisierte Vernetzung und Steuerung medizinischer Geräteensembles.

Mehr zu Medolution gibt es auch bei im C-Lab von Atos und der Universität Paderborn.

 

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