Kerstin KrügerMenschen und Unternehmen

E-Government in NRW schreitet weiter voran

Das ÖV-Symposium NRW ist volljährig geworden: Das konnten beim 18. ÖV-Symposium vor zwei Wochen über 600 registrierte Teilnehmer aus der Verwaltung in NRW erleben.

Wir hatten einen neuen Besucherrekord: Über 600 Teilnehmer aus der öffentlichen Verwaltung und der Wirtschaft trafen sich am 5. September im Kongresszentrum Westfalenhallen in Dortmund und informierten sich zu aktuellen E-Government-Themen. Seit vor gut einem Jahr das E-Government-Gesetz in Kraft getreten ist, hat sich in NRW viel getan. Highlight des diesjährigen Behördentreffens war die Freigabe des neuen Servicekonto.NRW durch den CIO des Landes NRW Hartmut Beuß. Dies ist ein weiterer Meilenstein in der Digitalisierung der Verwaltungsdienste in NRW.

Das ÖV-Symposium feierte in diesem Jahr seinen 18. Geburtstag. Dazu passte sehr gut, dass die Veranstaltung dieses Mal in Dortmund, an unserem Stammsitz stattfand. Erfreulich ist die nach wie vor steigende Resonanz auf die Veranstaltung, dies zeigt die große Bedeutung des aktuellen Themas Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung.

Helmut Binder, CEO von Materna, und Hartmut Beuß, CIO des Landes NRW, eröffneten das Behördentreffen mit einem positiven Resümee zu den Entwicklungen seit Inkrafttreten des E-Government-Gesetzes in NRW vor gut einem Jahr. So ist beispielsweise der kürzlich geschlossene Rahmenvertrag zur Einführung der E-Akte eine wegweisende E-Government-Lösung mit Vorbildwirkung für andere Bundesländer. Mit der Freigabe des neuen Servicekonto.NRW zur sofortigen Anbindung an die Verwaltungsportale legte Beuß einen weiteren Meilenstein für die Digitalisierung der Verwaltungsdienste in NRW.

Große Hoffnungen in die digitalen Entwicklungen setzt auch Dortmunds Bürgermeister Manfred Sauer. In seiner Begrüßungsrede ermutigte er die Teilnehmer, die enormen Chancen der Digitalisierung gemeinsam zu nutzen.

Ein abwechslungsreiches Programm mit interessanten Vorträgen, Diskussionen und Networking erwartete die Teilnehmer in vier Fachforen und der begleitenden Fachausstellung. Die Teilnehmer informierten sich zu aktuellen E-Government-Themen: Es ging um die ressortübergreifende digitale Zusammenarbeit von Land und Kommunen, Prozessoptimierung in den Verwaltungsprozessen, Rechtsthemen sowie Best Practice-Beispiele zu Digitalisierungsprojekten. Inhaltliche Schwerpunkte waren zudem die Eröffnung des Servicekonto.NRW, das Programm „Digitale Verwaltung“, das Normenscreening des E-Government-Gesetzes, die interkommunale Zusammenarbeit und der Einsatz neuer Technologien wie Chatbot bei der Verwaltungssuchmaschine.

Das mit dem Veranstaltungstag freigegebene Servicekonto.NRW wurde im Fachforum näher vorgestellt. Der Online-Identifizierungsdienst Servicekonto.NRW ermöglicht es Nutzern ab dem 1. Januar 2018, sich mit seiner zentralen Identität an allen Bürgerservice- und Verwaltungsportalen in NRW – und perspektivisch auch deutschland- und EU-weit – anzumelden. Ab sofort können alle öffentlichen Verwaltungen in NRW das Servicekonto.NRW in ihre eigenen Online-Dienste integrieren.

Der Termin für das nächste Treffen steht bereits. Am 6. September 2018 geht es in der Stadthalle Münster in eine weitere Runde.

Auf der Web-Seite www.oev-symposium.de finden Sie einen Rückblick mit schönen Impressionen.

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