Corinna SchoenbeckDie digitale Welt

Das Materna Trainee-Programm – aus Sicht des Trainers

Vor einiger Zeit habe ich in unserem Blog bereits das Materna-Trainee-Programm vorgestellt. Hier bin ich vor allem darauf eingegangen, warum unser Trainee-Programm etwas Besonderes ist.

Heute möchte ich vor allem auf die Softskill-Schulungen eingehen, die ein wesentlicher Bestandteil des Trainee-Programms sind. Materna engagiert hierfür seit Jahren einen Trainer, der viele Jahre Erfahrungen in petto hat. Michael Rimsa ist selbstständiger Trainer, Personal Coach und Organisationsberater und bereits seit 2007 für Materna tätig. Als er neulich wieder mal bei uns im Hause eine Schulung hielt, habe mich abends gemütlich mit ihm zusammengesetzt und mal nachgefragt: Welche Rolle spielt sein Training beim Materna Trainee-Programm? Doch dazu später.

Zunächst von Anfang an.
Nach einer akademischen Laufbahn in den Bereichen BWL, VWL und die Germanistik zog es Michael Rimsa zunächst ins Qualitätsmanagement und er machte sich unter anderem mit diesem Thema 2001 selbstständig. Im Laufe der Zeit äußerten die Firmen den Wunsch, zunehmend die sozialen Kompetenzen der Mitarbeiter zu schulen, z.B. im Kommunikations- oder Teambereich. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, folgten für Michael Rimsa zahlreiche Weiterbildungen sozialmethodischer Art als Kommunikationstrainer, Moderator und Systemischer Coach und Organisationsberater. Seither schult er in den unterschiedlichsten Branchen auch die sozialen Kompetenzen von Mitarbeitern und Führungskräften.

Seit 2007 bereichert Michael Rimsa nun schon die Belegschaft von Materna mit seinem Wissen und seinen Erfahrungen. Er ist bei vielen Kollegen bereits bekannt und immer wieder ein gern gesehener Gast. Seine Trainingskurse erfreuen sich größter Beliebtheit und sind stets ausgebucht. Das liegt u. a. daran, dass sie sehr interaktiv verlaufen und dadurch sehr kurzweilig sind. Zum anderen aber auch an den sehr authentischen Inhalten: Michael Rimsa entwickelt für jedes Unternehmen eigene Fallbeispiele, in denen die Teilnehmer in möglichst realistische Alltagssituation versetzt werden und die neu gelernten Inhalte direkt anwenden können.

Ein Trainingskurs für Mitarbeiter beinhaltet in der Regel drei Module, das Traineeprogramm sogar fünf, die jeweils aufeinander aufbauen.

  1. Präsentations- und Auftrittsmanagement
  2. Moderation und Teamarbeit
  3. Gesprächsführung und Konfliktmanagement
  4. Kundenberatung und Kundenmanagement
  5. Selbst- und Zeitmanagement

Warum sind Softskill-Schulungen bei Berufseinsteigern wichtig?

Als Antwort malt Herr Rimsa ein Bild mit Worten: Man stelle sich ein Zahnradmodell vor, bei dem zwei Glieder ineinander greifen. Das erste Zahnrad steht für die Fähigkeiten, die ich durch meine Ausbildung erlange, beispielsweise im Studium. Das zweite Zahnrad steht für Methodenkompetenzen, die ich mir im Laufe der Zeit von Aufgabe zu Aufgabe aneigne. Damit das Zahnrad läuft wie geschmiert, benötigt es noch eine dritte Komponente: Den Schmierstoff.

In dieser Metapher bilden die Softskills den sozialen Schmierstoff, der die Zahnräder reibungslos miteinander laufen lässt: Es geht um die Persönlichkeit, den Umgang mit Menschen und die Fähigkeit, Inhalte und Ergebnisse zu erarbeiten, aufzubereiten und schließlich zu präsentieren. Den Bedarf hierfür sieht Herr Rimsa in allen Branchen und Altersklassen.

Die Module Kundenberatung und Kundenmanagement sowie Selbst- und Zeitmanagement sind bei den Softskill-Schulungen für Berufserfahrene zu einem Modul zusammengefasst.

Bei den Trainees hingegen ist es laut Michael Rimsa sehr wichtig, dass diese Module ausgeprägter behandelt werden. Trainees sind oft sehr junge Hochschulabsolventen, mit wenig Berufserfahrung. Hier muss ganz anders angesetzt werden. Wichtige Aspekte, die im Studium nicht vorkommen, sind Rollenverhalten und Rollenübernahme. Welche Rolle nimmt ein Trainee im Verhältnis zum Kunden ein? Was sind die Statusprobleme, wenn ein noch junger Informatiker in einer Kundensituation einem deutlich älteren Unternehmer gegenüber sitzt und hinsichtlich der perfekten IT-Lösung beraten soll? Welche zwischenmenschlichen Prozesse laufen hier ab? Genau an diesem Punkt setzt das Modul Kundenberatung und Kundenmanagement an.

Auch Selbst- und Zeitmanagement vermittelt die Uni nicht – und wenn, dann nur in Bezug auf das Studium selbst: Wie manage ich meinen Arbeitsplatz? Wie verwalte ich mein E-Mail-Aufkommen? Wie werden Aufgaben priorisiert? Das Softskilltraining liefert auch hierfür wertvolle Tipps und Tricks.

Durch den Einsatz vieler Fallbeispiele regt Herr Rimsa in allen fünf Modulen zur Selbstreflexion an, die oft zu Aha-Effekten führen – und zwar sowohl fachlich als auch menschlich. Für Herrn Rimsa sind dies die schönsten Momente, wenn die Entwicklung bei den Menschen sichtbar wird. Fachlich, wenn aus der schüchternen Berufsanfängerin am Ende eine selbstsichere Rednerin geworden ist, die in den simulierten Kundengesprächen souveränes Auftreten beweist und gekonnt alle Techniken einzusetzen versteht. Oder menschlich, wenn nach dem Seminar ein Teilnehmer auf Herrn Rimsa zukommt und von der Erkenntnis berichtet, die ihm im Laufe des Seminars einholte und ihn privat deutlich weiter brachte!

Somit wird es bei unseren Rimsa-Trainings selten langweilig und der Seminartrainer bleibt uns hoffentlich noch viele Jahre erhalten!

Michael Rimsa während einer Softskill-Schulung im Hause der Materna GmbH.

Michael Rimsa während einer Softskill-Schulung im Hause der Materna GmbH.

Weitere Informationen:

Webseite von Michael Rimsa

Trainee werden bei Materna

Das Materna Trainee-Programm

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