Christine WirthDie digitale Welt

Die Content Signage-Story: Von der Masse zur Klasse

Als Verbraucher treten Sie an unterschiedlichen Touchpoints mit Ihren Lieblingsmarken in Kontakt.

Der neue Trend hierbei heißt Content Signage und intensiviert diesen Dialog. Lesen Sie in der Blog-Reihe „Die Content Signage-Story“, wie Sie mit diesem Trend in Berührung kommen.

Wenn Sie morgens aufwachen, weiß Ihr Smartphone direkt, wie gut Sie geschlafen haben, wie viel Sie sich heute bewegen sollten und was Sie essen sollten. Mit den ersten Generationen der Smartphones ist all dies salon- und gesellschaftsfähig geworden. Mobilfunktarife passten sich der ständigen Erreichbarkeit an – vom ständigen Datenfluss kaum abzusehen. Heute ist es möglich, im Mobilfunktarif gratis durch ganz Europa zu surfen, zu telefonieren und – wenn sie dem Nutzer neben WhatsApp und SnapChat überhaupt noch bekannt sind – SMS zu versenden. Immer und überall können wir durch das mobile Internet auf Informationen zugreifen.

Unser Zuhause können wir „smart“ verbinden und uns zum Beispiel mit dem verlinkten Kühlschrank sogar den Gang zum Supermarkt sparen. Dass wir dabei ständig auch Informationen versenden, sollte dabei mittlerweile fast jedem bekannt sein – egal, ob gutgeheißen oder nicht. Da wundern wir uns, warum der Generation Y auf dem Straßenplakat trotzdem noch Werbung für die Seniorenkaffeefahrt nach Ammeldingen an der Our angezeigt wird. Obwohl doch gestern erst nach dem wohlverdienten Strand- und Partyurlaub auf Ibiza gegoogelt wurde. Man sollte eigentlich in Zeiten der Digitalisierung meinen, mit diesen Informationen wären die Werbeplakatbetreiber in der Lage, passende Anzeigen auszuspielen.

Dies ist tatsächlich möglich. Digital Signage spricht Kunden über unterschiedliche Endgeräte an. Es zeigt auf Tablet, Smartphone und Smart-TV auf den Einzelnen abgestimmte Werbeanzeigen. Die ist eine perfekte Kommunikationsmaßnahme – mit der Einschränkung, dass der Kunde nicht mitreden darf.

Genau hier setzt jetzt Content Signage an. Aus einseitiger Kommunikation, die zwar Kundendaten sammelt, dann aber mühsam ausgewertet und zu neuen Maßnahmen zusammengestellt werden muss, kommen wir mit der Weiterentwicklung des Digital Signages zurück zum Ursprung des Marketings: Es geht um den direkten Dialog und Informationsaustausch zwischen Unternehmen und Kunden.

Wie genau das im Alltag aussehen könnte, zeigt folgendes Szenario:

Stellen Sie sich vor, pünktlich zu Urlaubsbeginn betreten Sie den Flughafen. Ihr Ticket ziehen Sie sich mithilfe Ihres Smartphones am Automaten innerhalb von dreißig Sekunden. Sie brauchen noch Informationen zu Ihrem Urlaubsort? Aktivitäten und Ausflugsziele bekommen Sie am Automaten angezeigt. Ausgedruckt werden sie in zehn Sekunden. Oder direkt auf Ihr Smartphone gesendet. Auf Wunsch an Ihre persönlichen Hobbys und Interessen angepasst.

Ihren Koffer legen Sie selbst auf das Kofferband. Innerhalb von zwanzig Sekunden. Die Kofferdaten? Haben Sie zuvor Zuhause mit Ihrem Smartphone im Kofferchip gespeichert und sie werden automatisch eingelesen. So sehen Sie auch immer, wo genau sich Ihr Koffer befindet und ob er möglicherweise von Ihnen unbeaufsichtigt geöffnet wird.

Jetzt hätten Sie aber erstmal gern noch schnell ein Heißgetränk vor und ein Buch zum späteren Zeitvertreib während Ihres Fluges. Am besten beides gleichzeitig, damit Sie danach noch in Ruhe im Duty-Free-Shop nach den neuesten It-Getränken und Geschenken für Ihre Liebsten stöbern können. Am Flughafen-Café stocken Sie jedoch: kein Platz mehr frei. Also doch keinen leckeren Espresso mehr? Und auch die Warteschlange an der Kasse des Flughafen-Buchhändlers sieht viel zu lang aus, um danach noch zu stöbern und dann gleichzeitig Ihren Flug stressfrei zu bekommen.

Aber halt! Jetzt schnell das Smartphone gezückt, die Flughafen-App geöffnet, die verschlüsselten Daten direkt mit Ihren persönlichen Vorlieben aus vorherigen Cafébesuchen und Online-Büchern gekoppelt und mit dem Daumen mobil und sicher bezahlt. Und schon kennt der Kaffeeautomat dank Datenübertragung Ihr persönliches Lieblingsgetränk und  ihr Espresso steht frisch gezapft an der Stehtheke des Cafés für Sie bereit. Und auch Ihr auf Sie persönlich ausgesuchtes und dank Mobile Payment schon bezahltes Buch können Sie sich jetzt einfach von der netten Verkäuferin an der Tür des Buchhandels abholen. Da bleiben neben der Zeit für das Stöbern im Duty-Free-Shop sogar noch ein paar Minuten für eine ausgiebige Probe der neuesten Düfte, bevor Ihr Flieger in die Lüfte geht!

Content Signage bringt also sowohl Kunden als auch Unternehmen jede Menge Vorteile. Die Anpassung von Leistungen an die individuellen Kundenwünsche und die Kommunikation mit dem Kunden werden durch den Einsatz eines ganzheitlichen Systems und einen individuellen Datenfluss vereinfacht und beschleunigt. Moderne Content-Management- und Payment-Systeme liefern personalisierte Informationen auf stationäre Automaten oder Displays im öffentlichen Raum oder ins Datenmanagement eines Unternehmens. All dies verbessert die Customer Journey und nutzt intelligent bereits bestehende Lösungen eines Unternehmens.

Wie das genau funktioniert, können sich Interessenten demnächst auch auf der dmexco am 14. und 15. September in Köln ansehen. Mit Content Signage bringen Unternehmen die Personalisierung auf alle Touchpoints zu ihren Kunden.

Mehr Informationen zum Materna-Leistungsportfolio für Content Signage finden Sie hier: www.materna.de/Content-Signage

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