Christian BüngenerDie digitale Welt

Content Signage bringt die Personalisierung auf alle Touchpoints

Wir alle kennen Digital Signage: Wir warten auf den Zug, die U-Bahn oder den Bus und nehmen aus dem Augenwinkel eine Bewegung wahr. Auf einem Bildschirm laufen Informationen in Bewegtbild ab und natürlich schauen wir hin.

Der Anbieter Infoscreen wirbt damit, dass die Reichweite durch Bewegtbild deutlich erhöht wird im Vergleich zum herkömmlichen Plakat. Das ist bestimmt so, aber bleibt das Gesehene wirklich in Erinnerung? Mir geht es so, dass ich hinschaue und aus Langeweile mitlese. Jedoch bleibt von den eigentlichen Werbebotschaften nicht viel hängen. Warum ist das so? Die Botschaften sind für eine sehr breite Zielgruppe ausgelegt.

Daher ist Content Signage die nächste Stufe und sie geht weit darüber hinaus. Wäre es nicht interessanter, wenn ich für mich interessante Inhalte dargestellt bekomme und diese dann über eine App auf meinem Handy weiter verfolgen kann, als nur ein paar Sätze auf einem Display zu erfahren. Wie wäre es, wenn der Ticket-Automat nicht nur mein Ticket ausspuckt, sondern mir noch Interessantes über mein Reiseziel vorschlägt?

All das kann Content Signage. Mit Content Signage werden Inhalte von einem zentralen System personalisiert auf alle wichtigen Touchpoints ausgespielt, mit denen ein Unternehmen seine Kunden erreichen möchten. Dies können neben Webseiten, Apps für Smartphones und Tablets beispielsweise auch Selbstbedienungsautomaten mit Bezahlfunktion sein.

Alle Marketiers sprechen über Personalisierung und das Schaffen von Relevanzen. Dafür wird viel investiert. Jedoch ist meist schon bei den persönlichen Endgeräten Schluss damit. Die Systeme zur weiteren Vernetzung sind vorhanden. Warum also diese nicht nutzen, um zu einer optimalen Customer Journey zu gelangen und Markenbildung auf wirklich allen digitalen Touchpoints zu schaffen?

Es geht gar nicht um eine neue Systemlandschaft, es geht darum, dass Vorhandene intelligent zu nutzen.

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