Christine SiepeInnovation und Technologie

Blockchain beflügelt auch die Verwaltung

Blockchain wird die Art und Weise verändern, wie wir miteinander Werte und Leistungen austauschen. Wie auch die öffentliche Verwaltung von der Blockchain-Technologie profitieren kann, haben wir in unserem Video-Interview hinterfragt.

Dieter Rehfeld, Vorsitzender der Geschäftsführung der regio IT Aachen, war zu Gast bei uns zu „Materna im Interview“. Die regio IT Aachen ist einer der größten kommunalen Rechenzentrums-Dienstleister in Deutschland. Dieter Rehfeld gilt als einer der Vordenker für die Nutzung der Blockchain in der öffentlichen Hand.

Mithilfe der Blockchain lassen sich Werte und Rechte zwischen Unbekannten übertragen, ohne dass sogenannte Intermediäre benötigt werden. Technisch treffen wir mit der Blockchain sozusagen „alte Bekannte“: zum einen verteiltes Rechnen – also Distributed Computing – und zum anderen bewährte Systeme der Kryptographie. Das eigentliche neue ist, diese beiden Technologien miteinander zu verbinden.

Für die Verwaltung ergeben sich verschiedene Potenziale: Die Verwaltung registriert Rechte und sie registriert diese Veränderung. Mithilfe der Blockchain-Technologie ließe sich diese Rechteübertragung managen. Ein weiterer Einsatzzweck wäre die Modernisierung der Registerlandschaft. Mit seinen ca. 200 Registerverfahren gilt Deutschland als Registerland. Mithilfe der Blockchain-Technologie ließe sich eine Verbindung zwischen den vielfältigen Registern der Verwaltung schaffen. Die Blockchain könnte die Rolle übernehmen zwischen den Registern zu vermitteln.

Wir sind gespannt, ob wir in zwei bis drei Jahren die ersten produktiven Blockchain-Projekte in der öffentlichen Verwaltung in Deutschland sehen werden.

Zum kompletten Video-Interview mit Dieter Rehfeld, Vorsitzender der Geschäftsführung der regio IT Aachen.

Interview Blockchain in der öffentlichen Verwaltung

 

 

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